ELISABETHA GÜNTHARDT

geboren im muotathal und dort 1.58 gross geworden. mit 16 weg vom tal, mein leben gelebt und alt geworden. heute arbeite ich in uznach sg.

mein künstlerisches medium ist die camera obscura. ich arbeite seit über 20 jahren mit der lochkamera.

2007 bekam ich von der landes & gyr ein stipendiat für einen halbjährigen aufenthalt in berlin. danach verbrachte ich immer wieder einige wochen/monate in berlin. es entstanden grössere projekte vor allem serien, die in diversen ausstellungen zu sehen waren.

ich transformiere mit dieser historischen technik meine bildsprache.

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CAMERA OBSCURA

Der Begriff Camera obscura - dunkle Kammer - hat Mathematiker und Astronomen
bereits in früherer Zeit schon fasziniert. Lange vor der Erfindung der Fotografie wurde der Effekt beschrieben, den sich die Camera obscura zunutze machte.

Wenn im Dunkeln Licht durch eine winzige Öffnung auf eine Projektionsfläche eintritt, die gegenüber der Lichtöffnung liegt, entsteht ein seitenverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Abbild des Motives außerhalb des dunklen Raumes. Dieses Phänomen beruht auf der Gesetzmässigkeit der Optik. Mit der Entdeckung der lichtempfindlichen Substanzen wurde die Camera obscura zur Lochkamera, der einfachsten Variante des Fotoapparates.